eyeem ist meine foto plattform

Hallo ihr Lieben,

heute geht es um das Thema „Fotos“. Ich habe hier auf dieser Seite immer mal wieder ein paar Bilder von mir hochgeladen. Schön. Nun habe ich EyeEm für mich entdeckt. Was ist EyeEm? Eine Plattform für Fotografen, um sich über ihre Bilder auszutauschen ähnlich wie Instagram. Es gibt für mich nur einen Unterschied und zwar könnt ihr nun auch meine Bilder kaufen. EyeEm übernimmt die gesamte Verwaltung und Abrechnung.

Eine kleine Auswahl findet ihr gleich unten. Schaut euch einfach mal auf EyeEm um. Mir hat es direkt gefallen. Ich stelle mich damit dem Feedback der Netzgemeinde und freue mich – wenn anderen auch meine Schnappschüsse gefallen.

Ich bin auf jeden Fall total angetan und lade fleissig Bilder hoch. Gespannt warte ich, ob auch mal jemand ein Bild von mir kaufen wird. *aufregung* PUHH! Schlaflose Nächte liegen also vor mir…!

Nun aber genug geredet, legt euch einen Account bei EyeEm an und geniesst Millionen von Bildern. Wer dann noch nicht genug hat, der surft weiter zu 500px oder GettyImages. Viel, ganz viele Fotos…!

Es ist ein Start, mal schauen was daraus wird. Und nun, habt Spaß mit den Bildern unten. Ich freue mich auf ein Feedback.


eine kleine aber feine auswahl an bildern

Anfang Oktober war ich den USA. Besser gesagt an der Westküste und wir waren mit einem SUV unterwegs. Zwei Wochen waren nicht viel, aber es war eine wunderbare Zeit und es gab soviel zu sehen. Im Anschluss eine kleine Auswahl meiner gemachter Schnappschüsse. Ich habe mir extra für den Urlaub ein neues Objektiv zugelegt. Und nun viel Spass mit ein paar Impressionen aus den Staaten.


impressionen mal anders

Am Freitag war traumhaftes Wetter und los ging’s mit der Kamera. Allerdings konnte ich diesmal irgendwie keine Motive finden. Klar, ich habe einige gute Fotos von den Kiddies hinbekommen, aber wenn es gerade mal keine Menschen sind… gar nicht so einfach – vor allem wenn die Kiddies viel lieber Spielen wollen. Und die kleinen Racker sind auch so verdammt flink! Aber schaut selbst.


der formatfaktor bei einer dslr

Wo fange ich an? Ich war am Freitag mit meiner D7000 unterwegs. Es war zwar enorm kalt, aber trotzdem sind wir in den Hamburger Hafen gefahren und haben Bilder gemacht. Aber das böse Erwachen kam daheim. Viele meiner Bilder waren einfach verwackelt. Warum nur? Auf der Couch wurde dann recherchiert und die Lösung war simpel – ich habe einfach noch nicht genug Ahnung von der Fotografie. Auf meiner Suche fand ich heraus, dass z.B. meine Belichtungszeit einfach viel zu hoch war. Ich hatte zwar brav mit dem Belichtungsmesser gearbeitet… aber das war nicht ausreichend. In einem YouTube-Video hörte ich das erste Mal von einem Formatfaktor. Nach M, A, S, P und ISO… was ist denn das jetzt schon wieder?

Die Lösung ist eigentlich recht simpel, auch wenn es zu Beginn sehr verwirrend für mich war. Man muss einfach bedenken, woher kommt die Fotografie. Ende des 19.Jahrhunderts wurde von Thomas Alva Edison das 35mm-Format für Bilder geschaffen. Edison arbeitete eng mit dem Gründer von Kodak – George Eastman – zusammen. Nach einigen Jahre setzten sich die von der Eastman Company, der Blair Camera Company und anderen hergestellten 35mm-Rohfilmstreifen auf der ganzen Welt durch. Die Filmstreifen wurden von Firmen mit weltweiten Vertriebsnetzen wie Lumière, Edison und Pathé verwendet. 1909 legte man sich auf dem Filmkongress in Paris auf einheitliche Maße (35mm Breite, vier rechtwinklige Perforationslöcher pro Phasenbild) fest. Das Kleinbildformat (KB) was geboren.

Heutige digitale Spiegelreflexkameras haben aber meist keinen Vollbildsensor mehr. Nur Kameras mit Vollbildsensor lichten auch den vollen Ausschnitt des Motivs ab, den das Objektiv in den Kamerabody weiterleitet. Bei meiner D7000 – und jeder anderen auch – ist die Sensorgröße 23,6 mm × 15,6 mm. Der Formatfaktor ergibt sich durch als Wert des Quotienten (Division). Der Wert ist ca. 1,5. Jeder kann sich somit seinen Formatfaktor ausrechnen. Nur was bringt mir der nun?

Ganz einfach. Erstens, wenn man gemeinsam fachsimpelt, kann man über diesen Wert eine gleiche Basis schaffen. Das kann man sich sehr gut mit Währungen verdeutlichen. Wenn ich Werte in USD-Dollar habe, kann ich diese durch einen Umrechnungsfaktor sehr einfach in EURO umwandeln. EURO als meine Vergleichswährung. Ich rechne einfach immer alle Währungen auf EURO zurück und mache somit die Wertigkeit vergleichbar. Gleicher Fall bei den DSLRs, alles wird auf das Kleinbildformat bezogen.

Zweitens, wie man hier lesen kann…hat die Brennweite des Objektivs direkten Einfluss auf den sichtbaren Bildwinkel. Und hier kommt der Formatfaktor ins Spiel. Wenn ich z.B. ein Bild mit gleichen Bildwinkel wie bei einer KB aufnehmen möchte, dann muss ich die Brennweite der KB durch meinen Formatfaktor teilen.

Beispiel: Meine D7000 mit dem Formatfaktor 1,5. Welche Brennweite hat ein Objektiv, das an der Digitalkamera den gleichen Bildwinkel erzeugt wie ein 24 mm-Objektiv an der Kleinbildkamera? 24 mm : 1,5 = 16 mm.

Ich kann nun aber auch in die andere Richtung rechnen, was bedeutet ein 2o0mm Objektiv an meiner D7000, wenn ich den gleichen Bildwinkel bei eine Kleinbildkamera haben möchte (vgl.Tabelle hinterm Link)?

Beispiel: 200 mm-Objektiv an der D7000. Welche Brennweite brauche ich für eine Kleinbildkamera, damit ich den gleichen Bildwinkel und somit die gleiche Telewirkung habe? 200 mm × 1,5 = 300 mm.

Ihr seht, es ganz simpel… man muss nur wissen, worüber möchte man sich unterhalten und wie finde ich die optimalen Einstellungen für meine Kamera, dabei kann euch der Formatfaktor helfen… wenn die Angaben für KB gegeben sind.


und es ist eine nikon d7000 geworden

Seit Wochen, nein seit Monaten überlege ich mir eine Spiegelreflexkamera zu zulegen. Warum? Die Fotos mit dem iPhone sind nett, aber irgendwie fühle ich mich eingeschränkt und eingeengt. Das iPhone eignet sich hervorragend für Schnappschüsse, aber die Qualität leidet. Kompaktkamera, das war eine Möglichkeit… aber ich wollte was Richtiges. Aber welche? Die Auswahl ist gefühlt riesig und ich hatte mich vorher nie mit dem Thema befasst. Je mehr ich in die Materie einstieg, um so komplizierter wurde es. Welchen Anbieter nimmt man, welches Objektiv… was kann ich dann damit alles machen?! Tagelang in Foren gelesen, Blogs gewälzt. War ich damit schlauer, definitiv NEIN! Immer wieder die Frage, Canon oder Nikon… das waren die beiden Hersteller, welche bei mir in die engere Wahl kamen. Mit der Hoffnung, dass das System noch lange unterstützt wird.

Also auf in den Handel und die verschiedenen Kameras einfach mal richtig in die Hand nehmen. Ich tendierte nach der ganzen Recherche schon eher zu Canon, aber als ich dann eine in der Hand hatte, und ich rede nicht von den Profi-Geräten, sondern z.B. eine Canon 1100D… uff, nein danke. Die Verarbeitung sagte mir einfach nicht zu. Der Kunststoff wirkt billig und die Verarbeitung auch. Gesucht habe ich explizit die Canon EOS 600D und die Nikon D7000. Beide Kameras sind nicht gerade Einsteigermodelle, aber ich wollte mich nicht in einem Jahr ärgern. Somit habe ich mich gleich ein wenig nach oben orientiert. Eine Profikamera musste es nicht sein und war mir persönlich auch zu teuer. Beide DSLR hatte ich hier studiert. Aber als ich dann die D7000 in der Hand hatte, da wollte ich keine andere Kamera mehr. Sie lag gut in der Hand, genau das richtige Gewicht und passend für meine großen Hände. Einziges Manko, kein Klappmonitor. Die Verarbeitung war nicht vergleichbar mit der Canon 1100D. Ich weiss, es sind unterschiedliche Klassen… aber der Unterschied von der Haptik war gewaltig und die Bildqualität hat mich auch überzeugt. Die Canon 600D hatte praktisch keine Chance mehr, ein kurzen Blick habe ich gewagt… aber gewonnen hatte einfach die Nikon.

Somit bin ich jetzt offizieller und stolzer Besitzer einer Nikon D7000 mit einem 18-105 Objektiv. Endlich kann ich hoffentlich die Bilder machen, die ich bisher nicht machen konnte. Mein Tipp…. die Recherche ist wichtig, aber schaut euch die Kamera auf jeden Fall vor dem Kauf im Handel an. Nehmt sie in die Hand. Spielt mit ihr rum und geht wieder. Lasst es sacken und dann entscheidet euch. Immerhin investiert hier in die Zukunft. Ihr solltet die Kamera einfach mögen.