sichere handy kommunikation

In den letzten Blogeinträgen habe ich erklärt, wie man sicher eine Cloud nutzt und Mails verschicken kann. Aber was machen wir mit Smartphones und Tablets? Wenn wir beim Thema Mail bleiben, dann gibt es momentan für iOS zwei Apps. Das sind oPenGP und SecuMail. Beide nicht umsonst und von mir nicht getestet. Ich möchte nur die Möglichkeit aufzeigen. Mit beiden Apps ist es möglich unter Verwendung eures PGP-Schlüssels Mails zu verschicken.

Viel interessanter ist aber das Threema und Wickr. MIt beiden Programmen lassen sich verschlüsselte Nachrichten verschicken. Die Apps funktionieren wie WhatsApp oder iMessage. Das Gegenüber muss es installieren und  los geht’s. Hier kann jeder seinen kleinen Beitrag leisten und einfach wechseln. UND vor allem gibt es beide Apps auch auf dem iPad. WhatsApp gibt es  ohne Cydia nicht. Threema gibt es bereits für iOS und Android und bei Wickr ist eine Android Version angedacht. Eine vielversprechende Lösung könnte heml.is werden. „A secure messenger with a beautiful design.“

Und dann gibt es noch die Möglichkeit mit TXTcrypt die Nachricht direkt auf dem Handy zu verschlüsseln mit einem Passwort. Das Passwort muss dem Empfänger bekannt sein und die Nachricht kann entschlüsselt werden. „TXTcrypt works with any character set being unicode compliant , the encryption used is as strong as encryption export regulations allow , not military grade but namely RC4 with keys as big as 64bit depending on the length of your password as such providing a decent amount of security.“ Das Programm gibt es für iOS und Android. Einfach mal ausprobieren.

Ich persönlich hoffe auf heml.is als Allround-Lösung, welche WhatsApp ablösen wird…


sichere email kommunikation

Wir wissen durch den letzten Blogeintrag wie wir unsere Daten sicher in einer Cloud speichern können. Fein. Mir reicht das aber nicht. Ich möchte auch meine Emails verschlüsseln, so dass eine sichere Kommunikation stattfinden kann. 100% sicher ist heutzutage nichts, aber ein wenig Schutz ist nie verkehrt. Ich habe mich für PGP (pretty good privacy) entschieden. Hiermit lassen sich Mails verschlüsseln über einen geheimen und öffentlichen Schlüssel.

Für Mac OS X kann sehr einfach GPGTools genutzt werden. Die Installation ist sehr gut erklärt und einfach durchzuführen, dafür muss man kein Nerd sein. Unter Linux gibt es GnuPG. Auf der Seite finden sich zahlreiche Anleitungen zu dem Thema. Wir wollen unsere Windows-Nutzer aber nicht vergessen. Hier gibt es Gpg4win. Somit sollte es möglich sein, dass übergreifend untereinander kommuniziert wird. Ein wenig Arbeit ist notwendig, aber überschaubar.

Was können wir jetzt machen? Wir können z.B. unsere Mails signieren. Das ist vergleichbar mit dem guten alten Siegel bei Briefen. Ganz klassisch mit Siegelwachs und Stempel. Wird das Siegel gebrochen, wissen wir jemand hat mitgelesen. Entscheidend ist aber, dass wir jetzt Mail verschlüsseln können. Dazu ist es notwendig, dass wir unserem gegenüber den öffentlichen Schlüssel mitteilen und schon geht’s los. Auf der anderen Seite können wir auch nur verschlüsseln, wenn wir den öffentlichen Schlüssel des Gegenüber wissen. Der Austausch ist „einmalig“ und sollte kein Hindernis sein.

Viel Spass beim Verschlüsseln… macht einfach mit. Schützt eure Kommunikation!


sichere cloudspeicher

In der aktuellen Presse ist das Thema „sichere Kommunikation“ bzw. „sichere Cloud“ brandheiss. Eigentlich sollte jedem Nutzer von z.B. Dropbox bewusst sein, dass dort seine Daten nicht „sicher“ sind. Was heisst nun sicher in diesem Zusammenhang? Sicher bedeutet, dass die Dateien auf den Dropbox Servern nicht verschlüsselt sind und somit ohne Probleme von z.B. den Mitarbeitern gelesen werden können. Zwar hat sich Dropbox bereits sehr etabliert, aber es gibt sinnvolle Alternativen.

Hier sind zu nennen Wuala und SpiderOak. Beide bieten wie Dropbox eine Möglichkeit Daten online zu speichern, aber mit dem entscheidenden Vorteil das dort die Daten verschlüsselt sind und Mitarbeiter somit diese nicht lesen können. Eine detaillierte Übersicht der drei Dienste findet ihr hier oder dort. Schaut euch die beiden Dienste einfach mal an, denn es gibt wie bei Dropbox kostenlosen Cloudspeicher. Wer es also sicher will, der wechselt…

In den kommenden Tagen werde ich was zur sicheren Kommunikation per Smartphone und Email schreiben. Ihr seht, wer sicher kommunizieren möchte, der kann diese heute bereits machen und Freunde dazu motivieren. Macht eure Kommunikation sicher.


nie mehr die bahn verpassen

Ich habe vor kurzem eine weitere App entdeckt zum Thema: „Wann kommt die nächste Bahn bzw. Bus?“ Die gleich vorgestellte App gibt es nur für iOS, aber macht einen guten Eindruck.

Get Me Out nennt sich das gute Stück (iTunes-Link). Sie ersetzt zwar nicht Fahrinfo vom HVV hier in Hamburg, aber Fahrplan wird damit ersetzt werden. Warum? Weil Get Me Out mir sofort die Fahrzeiten anzeigt aller verfügbaren Haltestellen im Umkreis und ich mir nicht erst eine Haltestelle im Umkreis aussuchen muss wie bei Fahrplan. Fahrinfo ersetzt GetMeOut nicht, da Fahrinfo sich einfach besser eignet zum Planen wo und wann man ankommen möchte. Einfach mal anschauen.


urlaubsausgaben dokumentieren

Meinen Urlaub verbringe ich dieses Jahr in den USA, genauer ein Road Trip mit Start in San Francisco. Damit verbunden sind einige Aufgaben & Pflichten. Was mir in dem Rahmen aber sehr wichtig ist, dass ist die Dokumentation all meiner Ausgaben im Vorfeld und später beim Trip. Erste Idee war ein klassischer Ansatz mit Papier und Stift. Die Ausgaben für meinen Audi tracke ich sehr zufrieden mit SpritProtokoll. Somit lag der Gedanke nahe, dass ich meine Ausgaben auch mit dem iPhone festhalten könnte. Gesagt, getan!

Das Ergebnis war ernüchternd. Was ich suchte, war eine App mit der ich die Ausgaben in unterschiedlichen Währungen erfassen kann z.B. einmal in Euro dann wieder in US-Dollar und die App rechnet mir dann den Gesamtbetrag in Euro oder USD um. Aus meiner Sicht selbstverständlich. Schön wäre dann eine grafische Auswertung und eine Exportmöglichkeit – nette Aufmachung versteht sich von allein. Simple Anforderungen. Also los ging die Suche, zahlreiche Apps probiert. Von vielen Vollversionen gibt es vorab eine Gratisversion, aber das Ergebnis war ernüchternd. Entweder war das Design sehr mau – ok liegt im Auge des Betrachters, aber leider überzeugte auch nicht die Funktionalität. Es kann immer nur in einer Währung erfasst werden und dies ist für mich das KO Kriterium gewesen. Wenn eine Urlaubsapp was können muss, dann das ich die Währung beliebig und total frei wählen kann.

Ich habe im App Store einfach mal nach Urlaubskosten und Haushaltsbuch bzw. Budget gesucht. Unter allen Apps konnte ich nur EINE EINZIGE finden, die nah an das herankommt was ich suche.

Die App heisst Smart Budget (iTunes Store). Hiermit lassen sich die Kosten in beliebiger Währung aufnehmen, Kategorien ergänzen, verschiedene Konten z.B. Bar oder Kreditkarte anlegen und es gibt eine übersichtliche Auswirkung. Zudem ist ein Export möglich und das Budget lässt sich auch über iCloud teilen. Gut, das Design ist nicht hundertprozentig meins – aber die Funktionalität überzeugt. Ihr könnt die App selbst testen, denn die Gratis-Version erlaubt bis zu 30 Testbuchungen. Wer weitere Apps ohne Pflicht eine Account anzulegen kennt oder mit der man mehrere on-the-fly eingeben kann – bitte in die Kommentare. Ansonsten ist Smart Budget für mich erstmal eine sehr gute Lösung und ich bin nicht allein. Interessant sieht auch Save n‘ Spend  aus, kostet  90 Cent, im Vergleich zu Vollversion zu Smart Budget von 2,79 EUR.