instagramm effekte für dslr bilder

Auf meinem iPhone nutze ich super gern die App Instant110. Mit der App lassen sich schnell und einfach sehr nette Bilder machen. Es können verschiedene Filter angewendet werden. Die Effekte sind ähnlich wie bei Instagramm – nur gefällt mir nicht, dass Instagramm mit seinen neuen AGBs meine Bilder vermarkten möchte.  Ich kann euch damit nur Instant110 empfehlen. An meiner D7000 sucht man solche Filter leider vergeblich.

Jaja, ich weiss… jetzt gibt es sicher Ärger von den Profis, aber ich liebe die Effekte einfach und möchte sie nicht missen. Entweder nutze ich weiterhin nur mein iPhone oder… man schaut hier bei geekosity vorbei. Dort findet sich eine sehr gute Zusammenstellung von Programmen, welche eine Nachbearbeitung am MAC ermöglichen und ähnliche Filter wie Instant110 zur Verfügung stellen. Einfach mal anschauen…


was ist bitte raw im zusammenhang mit einer dslr

Meine D7000 und ich freunden uns immer mehr an. Ich lerne sie immer besser kennen, lese viel und versuche in die Welt der digitalen Fotografie Wissen aufzubauen. Ich möchte gern wissen, was ich genau an meiner DSLR mache und warum ich es machen sollte. Dabei bin ich immer wieder über RAW gestolpert. Aber was ist denn nun RAW?

RAW steht für „raw image format“ (Rohdatenformat) und wird sehr oft als „digitales Negativ“ bezeichnet. Grundsätzlich handelt es sich bei RAW um ein Datenformat und nicht um ein Grafikformat wie JPEG oder TIFF. Die D7000 kann sowohl im RAW-Format speichern oder im JPEG. Was ist der Unterschied? Das ist einfach zu erklären. Bilder welche im JPEG Format aufgenommen worden sind, wurden mittels der DSLR-Hardware komprimiert und es gehen Bildinformationen verloren. Bilder werden werden nur mit 8-bit gespeichert, die Dateigröße ist dadurch aber geringer. Das bedeutet für Aufnahmen mit der D7000 folgende Mittelwerte:

JPG basic ...............................2,0 MB
JPG normal ..............................3,9 MB
JPG fine ............................... 7,8 MB
NEF komprimiert 12 Bit .................13,6 MB
NEF komprimiert 14 Bit .................16,7 MB
NEF verlustfrei komprimiert 12 Bit .....15,5 MB
NEF verlustfrei komprimiert 14 Bit .....19,4 MB

Wie man sehen kann sind Bilder im JPG-Format grundsätzlich kleiner. Was ist nun NEF? NEF steht für „Nikon Electronic Format“ und ist das RAW-Format von Nikon. Komprimieren verwendet ein destruktives Komprimierungsverfahren, das den Bildinhalt verändert. Verlustfrei komprimiert ist ein nicht-destruktives Komprimierungsverfahren. Das RAW speichert direkt was der Sensor der DSLR aufgenommen (bei der D7000 in 12-bit) hat somit sind Einstellungen wie Weißabgleich, Gradationskurven, Farbbalance und Scharfzeichnung nachträglich möglich. Denn diese werden als ein separater Anweisungssatz mit der Datei gespeichert, der nachträglich in der Software geändert werden kann. Somit kann ich die RAW-Bilddaten ändern, ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen. Wer genauer wissen möchte was RAW ist, der liest bitte hier nach oder in Kurzform hier. Durch die Nutzung des RAW-Formats wird aber ein weiterer Arbeitsschritt notwendig, denn die Bilder müssen noch „entwickelt“ werden.

Zur Bearbeitung der RAW-Dateien benötigen wir eine Software. Auf meinem MBP kann ich das mit iPhoto oder mit ViewNX2 (kostenlos) machen. Überhaupt kein Problem und reicht für den Einstieg, später könnte man dann zu  kostenpflichtigen Alternativen wie Aperture oder Lightroom wechseln. Es gibt aber auch Freeware, welche dazu genutzt werden kann.

Jeder Fotograf muss für sich selbst entscheiden, welches Format das Richtige ist… schneller und kleiner, aber auch schlechter von der Bildqualität ist JPEG. Größer, mehr Arbeitsaufwand und dafür „meist“ bessere Bilder – das RAW-Format.

 


hamburger hafen

Gestern früh in den Hamburger Hafen und ein paar Fotos geschossen. Verdammt war das kalt. Aber es hat sich dann doch gelohnt. Zwar sind nicht alle Bilder was geworden, aber schaut selbst…


der kindle und die allerletzte seite eine buches

Kurz und schmerzlos. Ich bin bisher sehr zufrieden gewesen mit meinem Kindle. Hatte bisher auch keine Probleme mit der Kindle App fürs iPad, aber seit dieser Woche… hat sich das geändert. Ich bin in meinem Buch, bis auf die letzte Seite gesprungen, habe dort verweilt und bin dann wieder zurück zu meiner aktuellen Leseposition. Als ich dann auf meinem iPad auf der Couch weiterlesen wollte, bekam ich die Meldung… ich sei bereits auf meinem Kindle auf der letzten Seite, ob ich dahin wolle. NEIN DANKE!?!? Ich habe mir dann die Stelle in meinen Buch per Hand auf dem iPad gesucht und weitergelesen.

Am nächsten Tag auf dem Kindle… sie sind nicht auf der aktuellen Position, möchten sie zur letzten Seite springen? NEIN?!? Hallo? Was ist da bitte los? Recherchiert und herausgefunden, dass Amazon für den Kindle immer die höchste Seitenzahl speichert. Das klingt im ersten Moment sinnvoll, aber dann auch nicht mehr. Ich würde mir wünschen, dass der Kindle sich nach einer Zeit auf eine Seite einstellt. Nun muss man zugeben, Amazon hat nachgebessert. Musste man damals noch den Kundendienst anrufen, so kann man nun über MEIN KINDLE die „letzte Seite“ zurücksetzen – allerdings nur wenn das Buch bei Amazon erworben wurde. Ich würde es wunderbar finden, wenn ich über meinen Kindle die letzte Seite zurücksetzen könnte und sicherlich liegt auch Verantwortung bei dem Nutzer. Ich werde zukünftig nicht mehr bis ans Ende des Buches springen.


der formatfaktor bei einer dslr

Wo fange ich an? Ich war am Freitag mit meiner D7000 unterwegs. Es war zwar enorm kalt, aber trotzdem sind wir in den Hamburger Hafen gefahren und haben Bilder gemacht. Aber das böse Erwachen kam daheim. Viele meiner Bilder waren einfach verwackelt. Warum nur? Auf der Couch wurde dann recherchiert und die Lösung war simpel – ich habe einfach noch nicht genug Ahnung von der Fotografie. Auf meiner Suche fand ich heraus, dass z.B. meine Belichtungszeit einfach viel zu hoch war. Ich hatte zwar brav mit dem Belichtungsmesser gearbeitet… aber das war nicht ausreichend. In einem YouTube-Video hörte ich das erste Mal von einem Formatfaktor. Nach M, A, S, P und ISO… was ist denn das jetzt schon wieder?

Die Lösung ist eigentlich recht simpel, auch wenn es zu Beginn sehr verwirrend für mich war. Man muss einfach bedenken, woher kommt die Fotografie. Ende des 19.Jahrhunderts wurde von Thomas Alva Edison das 35mm-Format für Bilder geschaffen. Edison arbeitete eng mit dem Gründer von Kodak – George Eastman – zusammen. Nach einigen Jahre setzten sich die von der Eastman Company, der Blair Camera Company und anderen hergestellten 35mm-Rohfilmstreifen auf der ganzen Welt durch. Die Filmstreifen wurden von Firmen mit weltweiten Vertriebsnetzen wie Lumière, Edison und Pathé verwendet. 1909 legte man sich auf dem Filmkongress in Paris auf einheitliche Maße (35mm Breite, vier rechtwinklige Perforationslöcher pro Phasenbild) fest. Das Kleinbildformat (KB) was geboren.

Heutige digitale Spiegelreflexkameras haben aber meist keinen Vollbildsensor mehr. Nur Kameras mit Vollbildsensor lichten auch den vollen Ausschnitt des Motivs ab, den das Objektiv in den Kamerabody weiterleitet. Bei meiner D7000 – und jeder anderen auch – ist die Sensorgröße 23,6 mm × 15,6 mm. Der Formatfaktor ergibt sich durch als Wert des Quotienten (Division). Der Wert ist ca. 1,5. Jeder kann sich somit seinen Formatfaktor ausrechnen. Nur was bringt mir der nun?

Ganz einfach. Erstens, wenn man gemeinsam fachsimpelt, kann man über diesen Wert eine gleiche Basis schaffen. Das kann man sich sehr gut mit Währungen verdeutlichen. Wenn ich Werte in USD-Dollar habe, kann ich diese durch einen Umrechnungsfaktor sehr einfach in EURO umwandeln. EURO als meine Vergleichswährung. Ich rechne einfach immer alle Währungen auf EURO zurück und mache somit die Wertigkeit vergleichbar. Gleicher Fall bei den DSLRs, alles wird auf das Kleinbildformat bezogen.

Zweitens, wie man hier lesen kann…hat die Brennweite des Objektivs direkten Einfluss auf den sichtbaren Bildwinkel. Und hier kommt der Formatfaktor ins Spiel. Wenn ich z.B. ein Bild mit gleichen Bildwinkel wie bei einer KB aufnehmen möchte, dann muss ich die Brennweite der KB durch meinen Formatfaktor teilen.

Beispiel: Meine D7000 mit dem Formatfaktor 1,5. Welche Brennweite hat ein Objektiv, das an der Digitalkamera den gleichen Bildwinkel erzeugt wie ein 24 mm-Objektiv an der Kleinbildkamera? 24 mm : 1,5 = 16 mm.

Ich kann nun aber auch in die andere Richtung rechnen, was bedeutet ein 2o0mm Objektiv an meiner D7000, wenn ich den gleichen Bildwinkel bei eine Kleinbildkamera haben möchte (vgl.Tabelle hinterm Link)?

Beispiel: 200 mm-Objektiv an der D7000. Welche Brennweite brauche ich für eine Kleinbildkamera, damit ich den gleichen Bildwinkel und somit die gleiche Telewirkung habe? 200 mm × 1,5 = 300 mm.

Ihr seht, es ganz simpel… man muss nur wissen, worüber möchte man sich unterhalten und wie finde ich die optimalen Einstellungen für meine Kamera, dabei kann euch der Formatfaktor helfen… wenn die Angaben für KB gegeben sind.


erste gehversuche mit der d7000


und es ist eine nikon d7000 geworden

Seit Wochen, nein seit Monaten überlege ich mir eine Spiegelreflexkamera zu zulegen. Warum? Die Fotos mit dem iPhone sind nett, aber irgendwie fühle ich mich eingeschränkt und eingeengt. Das iPhone eignet sich hervorragend für Schnappschüsse, aber die Qualität leidet. Kompaktkamera, das war eine Möglichkeit… aber ich wollte was Richtiges. Aber welche? Die Auswahl ist gefühlt riesig und ich hatte mich vorher nie mit dem Thema befasst. Je mehr ich in die Materie einstieg, um so komplizierter wurde es. Welchen Anbieter nimmt man, welches Objektiv… was kann ich dann damit alles machen?! Tagelang in Foren gelesen, Blogs gewälzt. War ich damit schlauer, definitiv NEIN! Immer wieder die Frage, Canon oder Nikon… das waren die beiden Hersteller, welche bei mir in die engere Wahl kamen. Mit der Hoffnung, dass das System noch lange unterstützt wird.

Also auf in den Handel und die verschiedenen Kameras einfach mal richtig in die Hand nehmen. Ich tendierte nach der ganzen Recherche schon eher zu Canon, aber als ich dann eine in der Hand hatte, und ich rede nicht von den Profi-Geräten, sondern z.B. eine Canon 1100D… uff, nein danke. Die Verarbeitung sagte mir einfach nicht zu. Der Kunststoff wirkt billig und die Verarbeitung auch. Gesucht habe ich explizit die Canon EOS 600D und die Nikon D7000. Beide Kameras sind nicht gerade Einsteigermodelle, aber ich wollte mich nicht in einem Jahr ärgern. Somit habe ich mich gleich ein wenig nach oben orientiert. Eine Profikamera musste es nicht sein und war mir persönlich auch zu teuer. Beide DSLR hatte ich hier studiert. Aber als ich dann die D7000 in der Hand hatte, da wollte ich keine andere Kamera mehr. Sie lag gut in der Hand, genau das richtige Gewicht und passend für meine großen Hände. Einziges Manko, kein Klappmonitor. Die Verarbeitung war nicht vergleichbar mit der Canon 1100D. Ich weiss, es sind unterschiedliche Klassen… aber der Unterschied von der Haptik war gewaltig und die Bildqualität hat mich auch überzeugt. Die Canon 600D hatte praktisch keine Chance mehr, ein kurzen Blick habe ich gewagt… aber gewonnen hatte einfach die Nikon.

Somit bin ich jetzt offizieller und stolzer Besitzer einer Nikon D7000 mit einem 18-105 Objektiv. Endlich kann ich hoffentlich die Bilder machen, die ich bisher nicht machen konnte. Mein Tipp…. die Recherche ist wichtig, aber schaut euch die Kamera auf jeden Fall vor dem Kauf im Handel an. Nehmt sie in die Hand. Spielt mit ihr rum und geht wieder. Lasst es sacken und dann entscheidet euch. Immerhin investiert hier in die Zukunft. Ihr solltet die Kamera einfach mögen.