iflicks vs. adapter und dann war da noch handbrake

AppleTV, nettes Spielzeug aber auch viel Arbeit. Nach MacBook, iPhone und iPad nun auch noch das neue AppleTV in der Familie. Das hat zur Folge, dass ich meine komplette Sammlung nun doch auf iTunes umstellen werde – iCloud ist auch bereits vorhanden. Allerdings hatte meine Filme bisher auf einer externen Festplatte mit dem Xvid Codec gespeichert. Das war super für die Playstation3 und den DVD-Player. Aber leider total unbrauchbar fürs neue AppleTV. Zusätzlich zum Import meiner Musik in die iCloud, steht jetzt auch die Umwandlung meiner Filme an. Diese Sammlung ist aber leider sehr gemischt… mal habe ich nur eine dann wieder zwei Tonspuren.

Aus meinen alten Microsoft-Tagen kannte ich noch das Freeware Programm Handbrake. Zu meiner Freude konnte ich feststellen, dass es auch eine Mac Version gibt. Heruntergladen, installiert und ausprobiert. Funktioniert. Allerdings scheint es einen kleineren Bug zu geben. Und zwar speichert Handbrake bei den Presets (vorgebende  Einstellungen) nicht korrekt die Audioeinstellungen. Wird eine Datei mit zwei Tonspuren geladen, so war in dem von mir eingestellten Preset auch zwei Tonspuren erwünscht. Handbrake stellt zwar korrekt auf zwei Tonspuren, aber er verwendet leider zweimal die erste Spur. Ok, nicht weiter schlimm… ich wollte eh einheitlich auf eine Tonspur umstellen. Handbrake stellt eine Warteschlange zur Verfügung, so dass der Rechner über Nacht die Kodierung vornehmen kann. Einfach Ordner auswählen, Preset laden und dann unter FILE “add all Files to Queue” auswählen. Fertig. Funktioniert super.

iTunes unterstützt nun aber auch Metatags… diese fügt Handbrake leider nicht hinzu. Man kann die Dateien aber zu einem Metatag-Editor (MetaX) weiterreichen. Allerdings funktionierte MetaX bei mir eher bescheiden. Dann fand ich MetaZ (Remake von MetaX) und Subler (ursprünglich als mp4 muxxer entworfen). Subler ist ein wirklich gutes Programm. Schlicht, funktional und es macht genau was es soll. Aber leider kann man immer nur eine Datei zur Zeit anpassen.

Bei meiner Suche bin ich dann aber auch immer wieder über iFlicks gestolpert – ja auch iVI – aber iFlicks klang spannend. Der Preis schockte mich aber sehr. Zum Glück gibt es eine Testversion die 14 Tage läuft. Was ist nun iFlicks? iFlicks ist besonders interessant für Menschen die viele Apple Produkte haben und sich nicht groß mit technischen Details befassen wollen, denn man kann keine Presets manuell verstellen. Man stellt ein für welches Gerät die Filmdatei umgewandelt werden soll, wo sie gespeichert wird und ob sie dann sofort in iTunes importiert werden soll. Zusätzlich werden Metatags hinzugefügt. Wirklich sehr fein –  nur leider mit einem Problem… es lässt sich nicht auswählen welche Tonspur man haben möchte. Hat die Datei zwei Tonspuren, werden beide kodiert. Beim ersten Blick auch total logisch, aber für meinen Fall leider nicht brauchbar. Sehr schade, aber ich denke ich könnte iFlicks später für die Metatags nutzen. Aber ansonsten ist das Programm eine wirklich gute Komplettlösung. Eine gute Übersicht des Programm findet ihr hier. Schön ist auch, dass sich gleich mehrere Dateien editieren lassen – Subler kann das nicht.

Mein Favorit ist allerdings Adapter in der Mac Version. Es handelt sich hierbei um einen Videokonverter ohne Metatags,  Audio und Bilder sind zusätzlich möglich. Es lassen sich Presets für Apple Produkte laden, aber auch für Sony, Nintendo, Kindle Fire, Nook, Microsoft… Per Drag&Drop werden Dateien der Warteschlange hinzugefügt und man bekommt sofort eine Anzeige wie groß die “neue” Dateien sein wird. Die Einstellungen erklären sich so gut wie von selbst und auch dieses Programm bietet einen direkten Import zu iTunes an. ABER – ja auch hier – kodiert dieses Programm nur die erste Tonspur einer Datei. Schade. Die Vorschau verschafft einen ersten Eindruck über die Qualität – ja, hat Handbrake auch. Wo ist nun aber der Unterschied zu iFlicks?

Ok, es gibt keine Metatags – nicht schlimm für mich – aber ich kann bei Adapter z.B. einstellen ob ich den Ton neukodieren möchte und welche Qualität die Videodatei haben soll. Könnte man bei iFlicks Tonspur und Tonqualität sowie Qualität des Videos manuell verändern würde ich sofort zu iFlicks wechseln. So spare ich mir aber erstmal die 20 EUR für iFlicks und nutze die Kombination Adapter und Subler for free. Warum nicht Handbrake? Ich habe das subjektive Gefühl, dass Adapter  (ohne Passthrough) schneller kodiert als Handbrake. Letzte Anmerkung zu Adapter, wenn man schon eine Mac und Windows Version anbietet, so sollten doch beide die gleichen Presets integriert haben.

Nachtrag… leider musste ich gerade feststellen, dass Adapter nur die Tonspur im AAC Format kodiert und keine AC3 Tonspur erstellt. Damit bin ich wieder bei Handbrake und erneut auf der Suche.

About these ads


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 142 Followern an